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Hilfe für griechische Hunde in Not

Die Schutzgebühr

Die Schutzgebühr dient zum einen dazu, dass nicht spontan und unüberlegt ein Hund angeschafft wird.

Spontane und nicht überlegte Hundekäufe enden zumeist mit viel Stress und Leid für alle, sowohl für den Hund als auch für den Menschen. Man muss sich bewusst sein, dass ein Hund auch immer laufende Kosten verursacht und es im schlimmsten Fall auch mal mehr kostet als geplant, sei es wegen eines Unfalls oder einer nicht plötzlichen Krankheit Krankheit. Dies sind natürlich die am schlimmsten anzunehmenden Fälle, dies sollte man auch immer im Hinterkopf  behalten.

Zum anderen ist sie dazu da, die bereits im Voraus angefallenen Kosten zu decken.

Jedes einzelne Tier wird von den mit uns befreundeten Tierärzten im Ausland oder auch im Inland untersucht und versorgt. Das ist noch nicht alles. Hier eine kleine Zusammenfassung über die möglichen Kostenpunkte:

Es fallen für alle Hunde folgende Grundkosten an:

  • Impfungen
  • Wurmkuren
  • EU-Heimtierausweis
  • Floh- und Zeckenmittel
  • Microchip inklusive Implantierung
  • Kastration (ab ca.10 Monate)
  • Transportkosten (Flug- oder Auto-Transport)
  • Futter
  • Bluttests
  • unter Umständen auch Unterbringungskosten

Außerplanmäßige Kosten für weitere notwendigen medizinischen Behandlungen kommen noch hinzu. Ebenso wie Kosten für Halsbänder, Transportboxen, Leinen, Näpfe, Hundeshampoos, Fahrten zum Tierarzt etc. Vieles kann durch Sachspenden abgedeckt werden, aber noch längst nicht alles.

Manchmal haben wir alte oder kranke Hunde in der Vermittlung, und solche, die dringend operiert werden müssen. Sollte einmal etwas von der Schutzgebühr „übrigbleiben“, wird es für diese armen Tiere verwendet.

Kann die medizinische Versorgung vor Ort nicht durchgeführt werden, dann transportieren wir das Tier zu einer Pflegestelle (auch nach Deutschland).Hier entstehen dann auch schnell Kosten, die ein kleines Vermögen sein können.

In unserer Gesellschaft sollten alle Tiere einen höheren Stellenwert erhalten.

Dinge, und auch Tiere, die etwas kosten werden seltener weggeschmissen oder ausgesetzt. Es ist ja schon schlimm genug, wie viele Menschen, nicht nur in unseren Nachbarländern, sondern auch hierzulande  mit den eigenen Tieren umgehen, da sie ihnen nicht viel wert sind. Wir wollen erreichen, dass unsere Hunde zu Menschen kommen, die wissen, was ein Hundeleben wert ist. Man erhält nicht nur ein Haustier, sondern hat ein Familienmitglied,einen Partner und einen Freund fürs Leben. Vertstehen Sie es bitte nicht falsch, denn die Schutzgebühr an sich ist nur ein Bruchteil dessen, was wir als angemessen für unsere Schützlinge ansehen.

Es soll kein Profit mit den Tieren gemacht werden.

Durch die Schutzgebühr möchten wir unsere Tiere davor schützen gegen Geld verkauft zu werden. Es ist kein seltener Fall, dass mit Tieren Geschäfte gemacht werden um daraus Profit zu machen. Den Verkauf an einen Tierhändler oder gar an ein Versuchslabor möchten wir nicht verhindern. Wir möchten nicht verantworten, dass die meist sowieso schon gequälten Seelen unserer Hunde an solche schwarze Schafe geraten. Die Schutzgebühr dient also auch als Abschreckung für diese.

Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut.

Oft werden wir gefragt, warum denn ein alter oder kranker Hund genau so viel „kostet“ wie ein junger oder gesunder Hund. Dies beantworten wir Ihnen gerne:

Die jungen und gesunden Hunde, für die weniger Kosten nötig sind, tragen nach dem Sozialprinzip die alten, kranken oder nur schwer vermittelbaren Hunde mit. 

Die Schutzgebühr ist eine Mischkalkulation verschiedenster Kostenpunkte und hilft lediglich uns über Wasser zu halten, damit wir die Tierschutzarbeit fortsetzen können. Meistens reicht nicht einmal das aus, weswegen wir für jede einzelne Spende dankbar sind.

Es geht nicht darum einen Betrag für ein Tier festzulegen um damit Geld zu verdienen. Egal ob alt, jung, gesund oder krank — jedes Tier ist uns gleich viel wert. Wir versuchen alles, um jedem Hund, der unsere Hilfe benötigt diese auch zu geben.

Hier noch mal ein großes DANKE an die Helfer und Pflegestellen, denn das ist nicht selbstverständlich.

Die komplette Schutzgebühr wird für die Tierschutzarbeit und unsere Schützlinge verwendet. Niemand steckt sich davon etwas in die eigene Tasche. Unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich und zahlen meist viele Dinge aus eigener Tasche ( die Fahrtkosten für Vor- und Nachkontrollen sowie die Abholung von Tieren nach ihrem Transport, etc.). Und auch die Pflegestellen zahlen viel aus eigener Tasche (Futter, kleinere Tierarztbesuche, etc.).

In der Hoffnung, dass es nicht nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein ist und Sie uns und auch die Schutzgebühr nun besser verstehen, bedanken wir uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben um diese Seite bis zum Ende zu lesen.

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